Das Traumschiff hebt ab

Der 29. Januar 2026 war traumhaft! Wortwörtlich: Ich war Teil der Erstausgabe der Veranstaltungsreihe „Das Traumschiff“ — nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Traditionsserie im ZDF. Am 24. März darf ich die nächste Ausgabe moderieren.

Foto von einer Bühne. Ein Mensch sitzt auf einem Stuhl an einem Tisch und liest vor. Der Mensch ist Rick Palm. Rick trägt einen braunen Pullover und eine helle Jeans. Im Hintergrund ist eine Leinwand mit einer Grafik. Die Grafik ist eine Zeichnung, auf der ein Mensch nackt auf einer fliegenden Matratze liegt und noch weiterschlafen möchte. Er hält sich das Kissen über den Kopf, aber ein Vogel versucht ihn zu wecken.
Das Uringlas und ich beim Vorlesen. © Katja

Ist das schon ein Comeback? Auf freundlichste Einladung von Gastgeber und Moderator Maik Gerecke stand (saß) ich nach Jahren der Abstinenz endlich mal wieder auf einer Bühne.

In der Lettrétage erhielten Zuschauer*innen bei der Premierenlesung den wohl tiefgehendsten Einblick in das Innenleben von den lieben Kolleg*innen Isobel Markus, Hanno Harzbecker und mir, wie nur möglich: Unsere Traumtagebücher gaben den Lesestoff des Abends.

Aus kuriosen Träumen vorzulesen war definitiv ein grandioser Start ins Bühnenjahr. Noch dazu schlossen wir mit einer wirklich aufregenden Diskussion über Traumdeutung(en) ab, die so lang ging, dass vereinzelte Gäste sich entschieden, das Ende nicht mehr abzuwarten. Fairerweise: Wir haben deutlich überzogen. Aber vielleicht wurden sie auch inspiriert, diese Nacht besonders früh zu Bett zu gehen, um es uns träumerisch gleichzutun.

An Langweile kann es nicht gelegen haben, denn spannend war es bis zum Schluss. Von Isobel Markus nehme ich mit, dass es in ihrer Traumwelt ein allwissendes Schweinchen gibt, das die Zukunft vorhersagt. Von Hanno Harzbecker bleibt mir das Wort „Versuchskrümel“ wohl für immer im He(a)rzen.

Nach diesem gelungenen Auftakt freue ich mich umso mehr, bei der nächsten Veranstaltung am 24. März 2026 die Moderation übernehmen zu dürfen. Alle Informationen dazu gibt’s auf der Website der Lettrétage, in deren Räumen auch die kommenden Events der Reihe stattfinden werden.